PopScriptum Homepage


 E d i t o r i a l
T h e m e n
K o n t a k t / I m p r e s s u m
S u c h r o b o t e r
Schriftenreihe herausgegeben vom
Forschungszentrum Populäre Musik
der Humboldt-Universität zu Berlin



Editorial

PopScriptum, gegründet 1992 als erstes deutschsprachiges Publikationsforum zur Popmusik-Forschung und herausgegeben vom Forschungszentrum Populäre Musik der Humboldt-Universität, hat sein Erscheinen in gedruckter Form eingestellt und wird fortan in einer elektronischen Version im Internet weitergeführt. Damit ist nicht nur ökonomischen Zwängen gefolgt, sondern zugleich die Hoffnung verbunden, daß die flexiblen Möglichkeiten der Online-Publikation dem theoretischen Diskurs um die populären Musikformen neue Impulse verleihen.

Unverändert bleibt das inhaltliche Konzept. PopScriptum steht nach wie vor all denjenigen offen, die sich im deutschsprachigen Raum wissenschaftlich mit den populären Musikformen auseinandersetzen. Und wie bisher versteht sich PopScriptum, obwohl mit den populären Musikformen einem musikalischen Gegenstand gewidmet, nicht als musikwissenschaftliche Publikation im engeren Sinne. Vielmehr ist einem konsequent gegenstandsorientierten Konzept gefolgt, das prinzipiell offen ist für Beiträge aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, sofern den populären Musikformen oder einem damit in Zusammenhang stehenden Aspekt gewidmet.

Die Form der Online-Publikation bietet nicht nur Möglichkeiten der Vernetzung, die die Texte eher als Knotenpunkte eines verzweigten Diskursfeldes, denn als in sich geschlossene Statements erscheinen lassen. An die Stelle sequenziell aneinandergereihter und jeweils abgeschlossener Einzelhefte treten jetzt thematische Diskussions-Plattformen, die unabhängig von Erscheinungsweise oder Publikationsterminen jederzeit eine Weiterführung des Diskurses ermöglichen und also auch permanent fortgeschrieben werden. Die zeitliche Zuordnung der Texte erfolgt über ihre Datierung im Copyright-Vermerk. Damit erscheint PopScriptum künftig nicht nur mit neuem Outfit in einem neuen Medium, sondern öffnet sich auch für eine neue Form des wissenschaftlichen Diskurses, was dem in Rede stehende Gegenstand durchaus angemessen ist.

Peter Wicke


© PopScriptum mailto: fpm.webmaster@rz.hu-berlin.de