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Sitzung des Plenums Prof. Dr. Drs. h.c. Friedbert Ficker, Zwickau In memoriam Johannes Irmscher Prof. Ficker (72) ist Kunst- und Kulturhistoriker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2000. Nach vielseitiger Ausbildung - bis hin zur Archäologie, Ägyptologie und Medizingeschichte - lehrte er seit 1966 an unterschiedlichen akademischen Bildungsstätten, zuletzt bis 1986 an der Universität München, wobei sein besonderes Interesse der Kunstgeschichte der Länder Südosteuropas galt. Die Frucht von über 20 Studienaufenthalten in Südosteuropa (ehemalige Länder Jugoslawiens, Rumänien, Bulgarien, Griechenland) schlug sich in zahlreichen Gastvorträgen, in mehreren Lexika sowie in Ausstellungen aus seiner privaten Sammlung nieder. Er ist Mitglied der Academia Scientiarum et Artium Europaea in Salzburg, der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Görlitz sowie der Serbischen Akademie der Wissenschaften in Belgrad. Die serbische Malerei des Mittelalters steht in einem
Gefüge reger Wechselbeziehungen zwischen Byzanz und Italien (über
die adriatischen Küstengebiete). Sie repräsentiert einen Glanzpunkt
in der europäischen Kultur und Kunst, der mit seinen Schätzen
bisher merkwürdigerweise von der UNESCO übersehen wurde. Stattdessen
war er zumindest zum Teil im Kosovo-Überfall dem Bombenhagel und
damit der Vernichtung protestlos preisgegeben. |
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| Aktualisiert am: 03.11.2000 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||